“Verbotene Liebe” brachte Jörg Kachelmann ins Gefängnis – der Fall Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge

Die Beweislage gegen Sabine W., Radiomoderatorin und Ex-Freundin von Jörg Kachelmann, verdichtet sich immer mehr. Alle rechtsmedizinischen und psychologischen Gutachten belegen die Unschuld von Wetterfrosch Jörg Kachelmann. Mehrere anerkannte Sachverständige haben unabhängig voneinander die sogenannte “Belastungszeugin” als unglaubwürdig eingestuft. Zuletzt der renommierte Rechtsmediziner Prof. Bernd Brinkmann und die von der Staatsanwaltschaft Mannheim beauftragte anerkannte Rechtspsychologin Professorin Luise Greuel. Professor Brinkmann ist als früherer Leiter des rechtsmedizinischen Instituts in Münster, der seit 2009 das Institut für Forensische Genetik in Münster führt, so etwas wie ein “Ober-Guru der deutschen Rechtsmedizin” und war maßgeblich an der Entwicklung der Auswertung von DNA-Spuren beteiligt. Brinkmann erklärte, das sogenannte Opfer Sabine W. habe sich die Verletzungen selber zugefügt. Das vermeintliche Opfer hatte stets angegeben von Kachelmann mit einem Tomatenmesser am Hals verletzt worden zu sein. Tatsächlich resultiert die “Hautbeschädigung”, so das Gutachten von Professor Brinkmann, nicht von einem Messer, sondern sind ursächlich durch einen spitzen Daumennagel. War es der Fingernagel von Sabine W.? Jedenfalls wird es nicht der Fingernagel von ARD-Wetterexperte Jörg Kachelmann gewesen sein, da dieser seine Wetterberichte auch unmittelbar vor der Nacht vom 8. auf den 9. Februar, in der die angebliche Vergewaltigung stattgefunden haben soll, ohne spitze Fingernagel geführt hat. Ohnehin hat die einzige vermeintliche “Belastungszeugin” immer nur ein Messer und nicht die Fingernägel von Kachelmann als angebliche Tatwaffe gegenüber den Ermittlern erwähnt. Das Tomatenmesser mit den winzigen Blutspuren lag dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg zur Untersuchung vor. Aufgrund der geringen Spurenlage, konnte das LKA Baden-Württemberg jedoch nicht klar feststellen, ob es Tierblut, das mit Hautzellen von Sabine W. vermischt war, oder Blut des vermeintlichen Tatopfers ist. Die am Tomatenmesser gefundenen Blutspuren, hätten auch bei gewöhnlicher Küchenarbeit entstanden sein können, teilte das Landeskriminalamt schon am 27. April 2010 dem ermittelnden Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge mit. Der renommierte Rechtsmediziner Brinkmann, der an der Enwicklung des ”genetischen Fingerabdrucks” maßgeblich beteiligt gewesen ist, begründet etwaige DNA-Spuren von Kachelmann an dem Messer durch Sekundärspuren, die entstehen, wenn eine Person eine andere berührt, und dann beispielsweise das Messer anfasst und so die DNA der berührten Person auf den Gegenstand mitüberträgt. Ohnehin hat das LKA nicht zweifelsfrei klären können, ob sich die DNA von Kachelmann auf dem Messer befunden hat. Selbst wenn, Jörg Kachelmann war oft in der Wohnung in Schwetzingen und wird sicherlich bei der ein oder anderen Gelegenheit das Tomatenmesser berührt haben. Auch die Blutergüsse an ihren Oberschenkeln soll sich die Radiomoderatorin eines Regionalsenders selber durch Faustschläge zugefügt haben, die Hämatomenbildung sei durch die vorherige Einnahme von Aspirin-Tabletten begünstigt, so Rechtsmediziner Brinkmann. Das vermeintliche Opfer hatte behauptet, Kachelmann habe sie mit seinem Knie verletzt, dies hält der Rechtsmediziner angesichts der Angaben der “Belastungszeugin” für ausgeschlossen. Auch sein Kollege, Professor Mattern, auf den Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge ”seine” Anklage stützen möchte, sieht dies genauso. Schon am 4. Mai 2010 schrieb Rechtsmediziner Professor Mattern an Staatsanwalt Oltrogge, das Spurenbild passe nicht zu der Zeugenaussage. Denn Hämatome, die durch das Knie eines Täters verursacht worden sein sollen, setzen heftigen Gegendruck des potentiellen Opfers voraus. Von einem solchen Geschehensablauf hat die Zeugin jedoch nie bei ihren zahlreichen Vernehmungen etwas gesagt. Ebenfalls ein von der Staatsanwaltschaft Mannheim bei Professorin Greuel in Auftrag gegebenes rechtspsychologisches Gutachten kam zu dem Ergebnis, das das vermeintliche Tatopfer zu mehreren wichtigen Fragen nachweislich gelogen haben muss und insgesamt unglaubwürdig ist. So hat Sabine W. lange Zeit bestritten mit anderen Geliebten von Jörg Kachelmann vor der vermeintlichen Vergewaltigung in Kontakt getreten zu sein. Erst nach dem die Polizei ihren Computer ausgewertet hat und E-Mails an andere Freundinnen von Jörg Kachelmann sichergestellt werden konnten, hat Sabine W. diese Kontakte eingeräumt. Darunter auch eine erste Kontaktaufnahme über Facebook, den sie unter den Namen “Christina Brandner” am 10. Dezember 2009 geführt haben soll. ”Christina Brandner” ist auch der Name einer Figur in der ARD-Vorabendserie “Verbotene Liebe”. Laut dem rechtspsychologischen Gutachten von Professorin Greuel, die auch am Institut für Polizei- und Sicherheitsforschung der Hochschule für Öffentliche Verwaltung in Bremen eine gefragte Dozentin ist, passen auch die Aussagen der Sabine W. zum angeblichen Tatablauf nicht, laut dem von der Staatsanwaltschaft Mannheim in Auftrag gegebenen rechtspsycholgischen Gutachten, kann das vermeintliche Opfer die angebliche Tat auch bei intensiver Befragung nur vage und oberflächlich wiedergeben. Indes wird mittlerweile vermutet, Sabine W. habe ihre “Geschichte” aus einem Drehbuch der ARD-Serie “Verbotene Liebe” adaptiert.  Auch in der ARD-Serie wird eine Frau von einem Prominenten betrogen und rächt sich durch einen erfundenen Vergewaltigungsvorwurf. Hat “Verbotene Liebe” Jörg Kachelmann in die U-Haft gebracht? Tatsächlich hat Sabine W. beharrlich gelogen und lügt wahrscheinlich weiterhin. Am 9. Februar 2010 ging gegen 08.11 Uhr über den Polizeinotruf 110 ihre Vergewaltigungsanzeige ein. In den darauffolgenden Vernehmungen gab sie an, erst am Vortag von den anderen Frauen erfahren zu haben. Nach dem Kachelmann-Verteidiger Reiner Birkenstock die Staatsanwaltschaft dazu drängt, endlich auch nach entlastenden Material zu suchen und den Computer der Sabine W. auszuwerten, kommt heraus, Sabine W. hatte schon mindestens ein halbes Jahr vor der angeblichen Vergewaltigung nach einen Namen einer Nebenbuhlerin gegooglet, von der sie kurz nach ihrer Anzeige im Februar behauptete, deren Namen erst seit dem 8. Februar durch einen Brief, den sie ihn ihrem Briefkasten gefunden haben will, zu kennen. Tatsächlich hatte sich das vermeintliche Opfer den Brief selber geschrieben, auf ihrem eigenen Computer und auf einen USB-Stick abgespeichert, wie sich später herausstellte. Dies alles gab Sabine W. gegenüber den Ermittlern erst am 20. April zu, nachdem die Polizei sie mit den Auswertungsergebnissen ihres Computers konfrontierte. Damit war diese “Belastungszeugin” allenfalls eine Belastung für die Anklage der Anklagebehörde.

Der verantwortliche Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge hielt es noch nicht einmal für notwendig, ein rechtspsychologisches Gutachten zur Glaubwürdigkeit des vermeintlichen Vergewaltigungsopfers erstellen zu lassen. Erst der Staranwalt Dr. Reinhard Birkenstock zwang Staatsanwalt Oltrogge am 15. April 2010 ein entsprechendes Gutachten bei der Rechtspsychologin Greuel in Auftrag zu gegeben, da der Kölner Strafverteidiger Dr. Reinhard Birkenstock am 12. April 2010 mehrere Gutachten von renommierten Sachverständigen vorlegte, die die Glaubwürdigkeit des vermeintlichen Opfers erschüttern. Am 12. Mai 2010 führte die von der Staatsanwaltschaft Mannheim beauftragte Rechtspsychologin Professorin Greuel und der verantwortliche Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge ein Telefongespräch über die Glaubwürdigkeit der Zeugin in dem Ermittlungsverfahren gegen Jörg Kachelmann. Darin hatte die von Staatsanwalt Oltrogge beauftragte Gutachterin erklärt, sie könne noch nichts zur Glaubwürdigkeit der Zeugin sagen, er, Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge, müsse sich noch bis Ende Mai 2010 gedulden. Schließlich legte Professorin Greuel ihr 126 Seiten starkes Gutachten Ende Mai vor. Da war es jedoch schon für einen Rückzieher der Staatsanwaltschaft Mannheim zu spät. Schon fünf Tage nach dem Telefonat mit der Gutachterin, meinte Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge seine fragwürdige Anklage gegen Jörg Kachelmann am 17. Mai 2010 beim Landgericht Mannheim erheben zu müssen. Sabine W., die einzige “Belastungszeugin” bezeichnete Jörg Kachelmann in dem elfstündigen Gespräch mit der Rechtspsychologin Greuel als ein “Schwein”, sie schildert ihren Hass auf ihn. Er habe sie betrogen. Er habe ihr elf Jahre ihres Lebens genommen. Wahrscheinlich sagt sie hier sogar aus ihrer subjektiven Sicht die Wahrheit. Aber wieviel durfte sie auf eine “Beziehung” geben, die sich in Hotelzimmern und im Abstand von einigen Wochen in ihrer Wohnung in Schwetzingen zugetragen hat? Eins ist jedoch gewiss, ihre Vergewaltigungsgeschichte ist nicht wahr. Und der Fall Kachelmann ist kein Fall Kachelmann mehr, sondern ein Fall Lars-Torben Oltrogge. Schließlich hat der Mann einmal Rechtswissenschaften studiert und müsste wissen, Jörg Kachelmann wird niemals wegen Vergewaltigung bestandskräftig verurteilt werden, denn er hat die ihm zur Last gelegte Tat nicht verwirklicht. Punkt. Das erkennt doch jeder, selbst mit Tomaten auf den Augen. Schon anhand der Spurenlage rund um das Tomatenmesser, mit der Kachelmann die “Belastungszeugin” über mehrere Minuten bedroht haben soll. Normalerweise hat sich Sabine W. durch ihre Falschaussge der mittelbaren Freiheitsberaubung strafbar gemacht. Aber es wird Zeit, sich nun mit Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge zu beschäftigen. Dem Mann, dem es wohl nicht mehr um eine objektive Aufklärung der gegen Kachelmann gerichteten Beschuldigungen geht, sondern vermutlich nur noch darum, “selber ohne Gesichtsverlust aus der Sache herauszukommen”, wie eine bekannte Wochenzeitung in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt. Lars-Torben Oltrogge hat das Ermittlungsverfahren von Anfang an schlampig geführt. Dafür spricht vieles. Die “Belastungszeugin wurde ein letztes Mal am 20. April von der Strafverfolgungsbehörde vernommen. Zu weiteren Widersprüchen, die danach aufkamen, die ihre Version des angeblichen Tathergangs schwer erschütterten, hat Staatsanwalt Oltrogge sie gar nicht vernehmen lassen. Warum auch, dann wäre Lars-Torben Oltrogge am Ende noch sein prominenter U-Häftling abhanden gekommen.  Die Ermittler gingen von Anfang an wie Amateure vor. Obwohl die Anzeige am 9. Februar 2010, um 8.11 Uhr über den Notruf 110 einging, hat man Jörg Kachelmann vom Flughafen Frankfurt am Main nach Kanada fliegen lassen und ihn erst nach seiner Rückkehr an gleicher Stelle verhaftet. Nun sitzt er angeblich wegen Fluchtgefahr. Und am 9. Februar 2010 als man ihn hat ins Ausland fliegen lassen, bestand da keine Fluchtgefahr? Jeder kleine Dorfsheriff hätte einen der Vergewaltigung Beschuldigten sofort vernommen und gegebenfalls rechtsmedizinisch untersuchen lassen. Eine Untersuchung unmittelbar nach der Tat hätte brauchbare Hinweise gegeben, über die Schuld oder die Unschuld des Verdächtigen. Wie lange noch sollen wir zusehen, wie mit Steuergeldern ein schwachsinniges Verfahren gegen den ARD-Wetterfrosch Jörg Kachelmann geführt wird, nur weil die Staatsanwaltschaft Mannheim aus der Nummer rauskommen will? Tschüss, Herr Oltrogge.

 (c) 2010 by Anatol Wiecki

7 Kommentare zu „“Verbotene Liebe” brachte Jörg Kachelmann ins Gefängnis – der Fall Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge“

  • Rita-Eva Neeser sagt:

    Bravo…. besser hätte nicht einmal ich das schreiben können. Kompliment Herr Wiecki!

  • Franz Stradal sagt:

    Wer soll denn so einen Text lesen wollen, wenn sich der Autor nicht einmal die Mühe macht, vernünftige Absätze zu formatieren? So ein Blocktext ist einfach ein Ungetüm.

  • VOLKER BREINS sagt:

    “Jörg Kachelmann ist unschuldig. Wenn ihn ein ordentliches Gericht verurteilt, ist er schuldig. Alles andere ist Trinkhallengeschwätz.”
    (Udo Vonderlinden)

    Damit wäre in der Tat alles Wesentliche zu dem Fall K. gesagt.
    Wenn da nicht selbsternannte Moralisten eine subtile wie infame Rufmordkampagne gegen den vermeintlichen Täter betreiben würden. Und dazu haben so unsägliche Gestalten wie Frau Schwarzer bei Anne Will öffentlichkeitswirksam beigetragen. Sie schämte sich nicht, im Fernsehen in aller Öffentlichkeit angebliche Sex-Praktiken von K. zu behaupten, obwohl sie – genauso wenig wie jeder andere Schreiberling der Journaille – überhaupt nicht die wahren Hintergründe kennt, die allein das Gericht zu prüfen hat. Solche Gestalten spielen sich damit nicht nur als Richter auf, sondern sie entziehen quasi den Fall dem gesetzlichen Richter, indem sie auf subtile Weise Herrn K. vorverurteilen und dies auch noch als wahre Erkenntnis verkaufen. Das alles ist für jeden Journalisten mit halbwegs intaktem Berufsethos niederträchtig – und für jeden, der sich zur menschlichen Gemeinschaft zugehörig fühlt, schlicht unmenschlich.
    Da passt es ins Bild, dass Alice Schwarzer im Rahmen Ihrer Kampagne nicht einmal davor zurückschreckt, die Gerichtsreporterin Friedrichsen falsch zu zitieren und diese sogar vor laufender Kamera zu beleidigen, als sie dies klarstellen wollte.
    Auch wenn man Frau Friedrichsen nicht leiden kann, sollte man/frau wenigstens bei der Wahrheit bleiben. Aber die Wahrheit scheint solchen Leuten in Ihrer Verblendung gar nicht mehr zu interessieren. Und genau da passt es ins Bild, dass gerade Frau Schwarzer hier selbst Zensur übt und missliebige Beiträge in den Blogs ihrer websites schlicht löscht. Das ist armselig.

    Und offenbar ergreift die Kampagne auch solche Leute, die man bislang gerne als honorig und intellektuell gebildet eingestuft hat. Helmut Karasek ist so ein Beispiel.
    Aufgrund der spärlichen ihm vorliegenden Informationen aus dritter und vierter Hand will ausgerechnet er sich ein Urteil erlauben.
    Statt zu erkennen, dass er sich bei seinem „Kommentar“ böse verrannt hat, macht er es nur noch schlimmer, indem er in einer Fernsehsendung am 4.8.2010 seine peinliche Stellungnahme auch noch zu rechtfertigen sucht. Er labert über die angeblich zu verurteilende Vorgehensweise der Verteidigung von Kachelmann, die Informationen an die Presse gegeben habe. Dabei räumt er ein, erst durch die Freilassung Kachelmanns auf diesen Fall aufmerksam geworden zu sein, die halbe Geschichte also schlicht verpasst zu haben. Er hat also alles vorher gar nicht mitgekriegt wie z.B. die von interessierter Seite öffentlich gemachte öffentliche Verhaftung Kachelmanns auf dem Flughafen, mit der es in der Öffentlichkeit ja alles erst anfing.
    Auch Herr Karasek weiss nichts – gar nichts. Alle seine Informationen hat er aus vierter, fünfter und zehnter Hand. Jeder Provinz-Journalist mit einem rudimentären Rest von Journalistenehre im Leib macht so was kenntlich. Wieso macht Karasek das nicht ? Wieso spielt er sich als Beschützer von Frau CSD auf, obwohl er nicht ansatzweise beurteilen kann, ob sie nun Opfer oder in Wahrheit vielleicht Täterin ist ?
    Schlimm, wenn ein bekannter Kommentator mit bislang nachvollziehbarem Judiz alle Grundsätze integren Journalismus über Bord wirft und vorverurteilt.
    Noch schlimmer, geradezu unerträglich ist es aber, dass er das sogar in aller Öffentlichkeit im Fernsehen tut und gar nicht einmal mehr wahrnimmt, was er da anrichtet.

    Mir tut bei alledem Frau CSD ehrlich gesagt leid – so oder so.
    Wenn ihre Angaben wenigstens im Kern stimmen, wird sie gerade auch durch die ubiquitäre Meinungsschlacht vor dem Prozess, aber auch durch den Medienrummel um die Hauptverhandlung herum keine Ruhe finden. Schon jetzt zerreisst sich die „kleine Öffentlichkeit“ in Schwetzingen nicht erst nach dem Ende der Spargelsaison über sie das Maul.
    Und wegen des Internets scheiterte man auch kläglich mit dem Versuch, ihre Identität geheimzuhalten.
    Wenn sie Herrn Kachelmann hingegen wider besseres Wissen fälschlich einer Vergewaltigung bezichtigt hat, findet sie schon jetzt keine Ruhe mehr.
    Sie benötigt dann dringend Hilfe, aus welchen Motiven heraus sie auch immer gehandelt haben mag.
    Wenn dem so sein sollte, sorgen nicht nur das Umfeld von Frau CSD, sondern auch selbsternannte Richter in öffentlichen Medien mit einer perfiden Rufmordkampagne gegen Kachelmann gleichzeitig auch dafür, dass Frau CSD die Kontrolle entrissen wird und immer tiefer in den Supf getrieben wird. Der „point of no return” ist längst überschritten. Wenn sie schon jetzt nicht mehr überblicken kann, was sie da angerichtet hat, wird sie sich wundern, wie gross diese Lawine wird, wenn die Hauptverhandlung stattfindet und sie als Zeugin öffentlich von den Medien geschlachtet wird.
    Für Frau CSD wie auch für ihr gesamtes Umfeld und für jeden einzelnen, der sich an der Rufmordkampagne gegen K. beteiligt hat, „darf“ es jetzt nur noch eine Lösung geben, in der man sein eigenes Gesicht noch zu wahren können glaubt: die Verurteilung von Kachelmann.
    Was aber, wenn gerade das nicht passiert ?
    Dann haben nicht nur die, die die Büchse der Pandora geöffnet haben, sondern auch die, die in das unsägliche Gekeife des Pöbels eingestimmt haben nur noch eine Möglichkeit, erhobenen Hauptes aus dieser miesen Geschichte herauszukommen: indem sie sich schämen und sich in derselben Öffentlichkeit in aller Form entschuldigen.
    Es darf bezweifelt werden, dass es dazu kommt. Viel wahrscheinlicher ist, dass sich die Alles-immer-besser-Wisser dann dazu versteigen, Gericht und beteiligten wissenschaftlichen Gutachtern die Fachkompetenz absprechen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
    Die schiere Angst vor einem möglichen Freispruch Kachelmanns geht jetzt schon um. Wie anders ist es zu erklären, dass Alice Schwarzer & Co. schon jetzt die „Erkenntnis“ verbreiten, dass die Gutachter inkompetent sind, wo die Hauptverhandlung nicht einmal begonnen hat. Oder will sie damit nur das tun, was sie neidvoll ihrer Widersacherin Friedrichsen vorwirft, nämlich die Richter in die von ihr gewünschte Richtung beeinflussen ?
    Honi soit qui mal y pense.
    Vielleicht wird man im Falle eines Freispruchs auch „nur“ Frau CSD in der Luft zerreissen, weil man sich von ihr ach so getäuscht fühlt.
    Aber ganz sicher werden wir keine Alice Schwarzer erleben, die die eigenen Fehler zugibt oder sich gar entschuldigt. Sie wird vielmehr – wie es jetzt schon geschieht -, in ihren Blogs Zensur üben und die besonders kritischen Kommentare löschen und jeden weiteren verzweifelten wie peinlichen Versuch starten, um sich selbst „reinwaschen“ und “im Gespräch” halten zu können. Hauptsache ihr Blättchen wird promotet.

    Aber sehr wahrscheinlich wird niemand von solchen Gestalten erkennen oder auch nur erkennen wollen, dass jede derart öffentlich gemachte unwahre Vergewaltigungsverdächtigung ein weiteres Stück den tatsächlichen Opfern von Vergewaltigungen schadet und vielleicht sogar davon abhalten wird, ein wirkliches Verbrechen zur Anzeige zu bringen.

    Und was ist bei alledem mit Herrn Kachelmann ?
    Egal, wie man auch immer zu ihm steht und was man von ihm hält: niemand in diesem Land hat es verdient, solch eine Rufmordkampagne zu erleben, bevor das Gericht ein rechtskräftiges Urteil gefällt hat (und m.E. auch danach nicht, egal wie das Urteil ausfällt). Jeder in diesem Land hat Anspruch auf ein faires Verfahren, nicht nur vor der Justiz, sondern auch in den Medien. Zumindest die Medien und weite Teilen der Öffentlichkeit haben hier bereits kläglich versagt. Bleibt abzuwarten, ob nicht wenigstens die Justiz dem Druck der Öffentlichkeit standzuhalten und ein faires Verfahren einzuhalten in der Lage ist.

    Eins scheint jedenfalls schon jetzt festzustehen: egal, wie auch immer das Urteil des Gerichts ausfallen mag: sowohl Herr Kachelmann, wie auch Frau CSD werden nach Abschluss des Verfahrens nicht mehr die gleichen sein wie vor dem Lostreten dieser Lawine, weder wirtschaftlich, noch mental, auch wenn die skandalgeilen Akteure der „Öffentlichkeit“ schon längst ihr nächstes Opfer in der Kimme haben.

    Vielleicht taugt der Fall K/D dann wenigstens als Lehrstück über die Macht der Öffentlichkeit, über die unendlichen Gefahren, die auch von nur unbedachten Äusserungen in der Öffentlichkeit ausgehen und über die besondere Verantwortung, die nicht nur jedem Journalisten, sondern jedem einzelnen Mitglied der menschlichen Gesellschaft erwächst in einer Welt, in der gerade durch das Internet die Ubiquität jeder Äusserung zwangsläufig ist.
    Es wäre schon viel erreicht, wenn sich jeder einzelne von uns seiner persönlichen Verantwortung bewusst würde. Dies wäre dann ein Anfang. Nicht mehr…

  • Onurb Tniassuot sagt:

    Herr Wiecki,

    natürlich haben Sie recht. Wiederum stehen wir vor einem dieser juristischen Desaster, wie sie schon seit Jahrzehnten unser Rechtswesen lahmlegen und nicht zuletzt den Steuerzahler viel Geld kosten.

    Die ursprüngliche Überschaubarkeit der Faktenlage im Falle Kachelmann wird durch undurchsichtiges Agieren des Staatsanwalts Herrn Oltrogge derartig verkompliziert, sodass sich die Unschuld Jörg Kachelmanns im Nachhinein wohl gar nicht mehr sauber und effektiv feststellen lässt.

    Das “lotterhafte” Privatleben des Wettermoderators selbst wird zum Gegenstand staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen, sodass im Zuge des künstlich in die Länge gezogenen Verfahrens die private Perversion des Normalbürgers zum Gegenstand der Ermittlungen zu werden droht.

    Nach dem Motto, wenn er – Kachelmann – denn schon so lotterhaft gestrickt ist, dann hat er zumindest sein Opfer gequält und genötigt. Kachelmann, du musst dran glauben, weil wir es alle so wollen.

    Grüße aus dem Reich der Normalbürger, die wir jetzt alle ruhiger schlafen können, da ein Prominenter für uns alle büßen muss.

    Onurb

  • robert schmidt sagt:

    Claudia Simone D. [Name von der Redaktion abgekürzt] gehört-ach zur Abschreckung anderer,die Vergewaltigung aus Rachemotiven vortäuschen-vehement bestraft durch 1.Freiheitsentzug für mehrere Jahre
    Verleumdung,Falschaussage,Geschäftsschädigung,etc.),2.lebenslängliche Reparationszahlungen
    anHrn.Kachelmann und 3.öffentliche-im TV,Internet und den Printmedien-Gegendarstellung und
    Entkräftigung ihrer Verleumdung gegenüber Kachelmann.

    Oltrogge und die befangene Justiz Mannheims sollten wegen Rechtsbeugung und Amtsmißbrauchs
    ihres Amtes enthoben und ebenfalls eine Freiheitsstrafe erhalten und Schadensersatzzahlungen
    an Hrn.Kachelmann leisten.

    Vielleicht werden dann Erinnerungen an den Beginn des Holocosts wieder erlöschen und das
    Vertrauen in eine deutsche Rechtsstaatlichkeit wiederkehren.

    [Hinweis der Redaktion: Die Kommentare sind ausschließlich die Meinung des jeweiligen Kommentators.]

  • Gilad Vago sagt:

    Was ist das für eine Aussage:…wenn ihn ein ordentliches Gericht verurteilt, ist er schuldig..?? Wie viele Unschuldige sitzen denn in den Gefängnissen, die durch schlampige Gerichte verurteilt wurden und erst durch DNA-Tests ihre Unschuld beweisen konnten? Man kennt ja zur Genüge, dass von Gerichten bestellte (und bezahlte) “Gutachter” den Wünschen des Gerichts in ihren “Gutachtaen” nur allzugern nachkommen.
    Das, was sich hier ein Richter names Oltrogge geleistet hat, übertrifft ja nun wirklich das Rechtsempfinden der vox populi. Aber offensichtlich hält es dieser Richter mit Franz Joseph Strauss, der da sagte: vox populi gleich vox Rindvieh!!

  • Seehas sagt:

    Der Prozess gegen Kachelmann hat immer mehr den Charakter eines mittelalterlichen Inquisitionsverfahrens. Zur Beweisführung werden hauptsächlich Aussagen von ehemaligen Geliebten herangezogen, obwohl diese ja nicht als Zeugen bei der angeblichen Vergewaltigung dabei waren, während andererseits Gutachten, die Kachelmann entlasten, von vorne herein in Zweifel gezogen werden und die Gutachter selbst wegen Befangenheit vom Verfahren ausgeschlossen werden.

    Offenbar geht es sowohl dem Staatsanwalt als auch dem Richter vor allem um die Bestrafung eines in deren Sicht unmoralischen Verhaltens und nicht um ein Urteil nach geltendem Recht. Dieser Verdacht ist auch deshalb begründet, weil der Richter zum Bekanntenkreis des Vaters des angeblichen Opfers gehören soll. Falls dies der Fall sein sollte, müsste das ganze Verfahren als Willkür- und Rachejustiz gewertet werden und sowohl der Staatsanwalt als auch der Richter müssten Berufsverbot erhalten.

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