Regionalsender Hamburg 1 präsentiert Hollywood-Star Susan Stahnke

Susan Stahnke, die man seit Januar 2004 – im Dschungelcamp – vermisst, kann man ab 30. August 2007 wieder im Fernsehen in ihrer neuen Promisendung „Tischgespräch“ erleben, vorausgesetzt man ist wegen eines Verbrechens verurteilt und muss in der Hamburger Strafanstalt „Santa Fu“ seine Strafe erdulden. Allerdings ist der Regionalsender ‚Hamburg 1’, wo die bald 40-jährige Stahnke ihre neue Sendung moderieren wird, nicht nur in Hamburg, sondern auch in Lübeck, Neumünster, Cuxhaven und Lüneburg zu empfangen. „”Dieses Tischgespräch nimmt sich Zeit für Menschen, deshalb liegt es mir so am Herzen”, sagte die ehemalige Nachrichtensprecherin der ‚BILD’-Zeitung.

1992 wurde Susan Stahnke mit 24 Jahren jüngste Nachrichtensprecherin der ARD-Tagesschau. Diesen Job füllte sie bis 1999 aus. Ihre Pensionsansprüche beim Norddeutschen Rundfunk gab sie 1999 wegen einer Hoffnung auf eine seriöse Statistenrolle in Hollywood auf. Dummerweise soll ihr Lover, ihr Manager Peter Gericke, Medienberichten zufolge, vergessen haben, die hierfür vereinbarte Bestechungssumme zu zahlen: “Was hätten wir denn sonst von Frau Stahnke gehabt, wenn nicht Geld?”, fragte 1999 der äußerst verärgerte Filmproduzent Christian von Bentheim in einem Gespräch mit der ‚Berliner Zeitung’.

Für die Rolle der Karin Göring hätte die Ex-Sprecherin der ARD-Tagesschau zunächst kein Honorar gesehen, sondern vielmehr soll laut einem Bericht in der ‚Berliner Zeitung’ vom 15.4.1999 sich ihr Manager gegenüber dem Produzenten von „the populist“ verpflichtet haben, die Hälfte des gesamten Budgets aufzutreiben. Auch war ihre Werbung für ein Damenpissoir, von der sie heute nichts mehr wissen will, ein Griff ins Klo. Statt in Hollywood zum neuen Topstar aus Germany zu avancieren, moderierte Susan Stahnke auf der Internationalen Sanitär und Heizungs- Messe – in Fachkreisen auch als „Interklo“ bekannt – in Frankfurt für einen niederländischen Produzenten eines Pissoirs fuer Frauen. Stahnke präsentiert das, was die Welt nicht braucht.

Nach diesem Griff ins Klo schaffte sie schließlich im März 2002 den großen Durchbruch im Filmgeschäft – für ‚stern tv’ konnte die begnadete Schauspielerin, die mit Mimik und Gestik überzeugte, ihre innersten Werte mit einer gelungenen Darmspiegelung präsentieren. Die Dreharbeiten fanden in einer für normale Zuschauer geschlossenen Station im Hamburger Krankenhaus Altona statt. Bei Günther Jauch konnte sie also endlich zeigen, was in ihr steckt. Nach dieser Paraderolle wurde die Charakterdarstellerin doch noch für eine größere Rolle von Hollywood entdeckt. In dem US-Thriller ‚Detonator – Spiel gegen die Zeit’ hatte sie 2003 einen kurzen Auftritt in der Rolle einer Rechtsanwältin mit einem Bombenabgang.

Ähnlich explosiv war die Stimmung in der RTL-Sendung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“. Zusammen mit anderen B-Promis wurde Susan Stahnke zur Star-Entsorgung in die Wüste geschickt. Nach dem Susan Stahnke aus der Sendung ausschied, wollte sie ihre Mitstreiterin Caroline Beil verklagen, weil die frühere Moderation des Boulevardmagazins ‘Blitz’ sie mit den Worten “fuckin face” beleidigt habe. Während man den Zuschauern den Eindruck eines gefährlichen Dschungelcamps vermitteln wollte, wurde die Granada-Produktion in Wirklichkeit auf einer ehemaligen umgebauten Farm in der Nähe der australischen Stadt Murwillumbah gedreht. Die Sendung im präparierten Dschungelcamp „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ mit Susan Stahnke wurde nicht nur von Tierschützern kritisiert, sondern auch von Menschenrechtlern. Von letzteren wohl wegen des Zusatzes „Holt mich hier raus!“.

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