Ex-’Big Brother’-Kandidat Guido Westerwelle nun Freiheitsstatue

2002 wurde Guido Westerwelle dank des von Jürgen W. Möllemann forcierten “Projekt 18″ Kanzlerkandidat der FDP. Während seines Spaßwahlkampfes besuchte er mit seinem blau-gelben “Guidomobil”, nicht nur Volksfeste und Strände, sondern gleichfalls den “Big-Brother”-Container von Endemol in Hürth. Am Freitag wurde der Krawattenmann des Jahres 2001 auf dem Bundesparteitag der FDP, der noch bis Sonntag in Stuttgart stattfindet, mit 87,6% der Stimmen zum Bundesvorsitzenden wiedergewählt.

“Mehr Freiheit statt mehr Sozialismus” forderte  Franz Josef Strauß im Bundestagswahlkampf 1980 und nun auch Guido Westerwelle in seiner 90-minütigen Rede auf dem FDP-Parteitag mit Blick auf den Vereinigungsparteitag von WASG und der Linkspartei. Nach dem er sich bei dem CSU-Vorsitzenden bediente, beschrieb der liberale Politiker die CSU als ”eine Mischung aus ‘Verbotene Liebe’ und ‘Verliebt in Berlin’. Sich selbst dagegen bezeichnete der 45-jährige Politiker vor den 650 Delegierten in der Porsche-Arena in Stuttgart und den Fernsehzuschauern, die die Übertragung des Parteitags live verfolgen konnten, als “Freiheitsstatue”.

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