Dieter Bohlen-Räuber dank Casting-Video geschnappt

Der Raubüberfall in der Villa des mit 160 Millionen verkauften Tonträgern wohl erfolgreichsten Musikproduzenten der Gegenwart, Dieter Bohlen (53), im niedersächsischen Tötensen, konnte die Polizei, sieben Monate nach der Tat, endlich aufklären. Die mutmaßlichen Täter sind zwei bisher nicht vorbestrafte Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren. Mit Waffengewalt drangen die mit Wollmasken getarnten Gangster am Morgen des 11. Dezember 2006, gegen 8.45 Uhr, in das Haus des Musikproduzenten ein. Dabei bedrohten sie nicht nur Dieter Bohlen und seine Freundin, sondern auch den 65-jährigen Gärtner und die Haushilfe. Die äußerst brutal vorgehenden Straftäter, die damals mit 60000 Euro Beute entkommen konnten, erwartet nun eine Anklage wegen räuberischer Erpressung. Einer der Täter, die nun im Ruhrgebiet festgenommen werden konnten, hatte beim verlassen der Bohlen-Villa seine Maske abgenommen. Vielleicht wird sich das ganze noch als Performance für den Talentwettbewerb ‘Deutschland sucht den Superstar’ herausstellen, denn eine Sicherheitskamera filmte den unmaskierten Täter.

Dieter Bohlen ist schon öfters von Kriminellen heimgesucht worden. Schon drei Jahre zuvor, im Dezember 2003, wurde das Haus des ehemaligen ‚Modern Talking’-Stars in Tötensen ausgeräumt. Damals mussten die Täter nur in die Fernsehzeitschrift schauen, um zu erfahren, wann der Pop-Titan wieder zu Aufnahmen von „Deutschland sucht den Superstar“ in Hürth ist. Die Einbrecher knackten nicht nur den Tresor mit 150000 Euro, sondern räumten auch noch sein Haus leer.

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