„Es ist uns nicht möglich, überall zu spielen, aber wir dachten, warum sollten wir nicht einfach unsere Fans entscheiden lassen, wo wir spielen sollen? Das ist deine Chance, deine Stadt in eine Spice City zu verwandeln! Alles was du dafür tun musst ist, uns zu sagen, dass du uns sehen willst. Du hast es buchstäblich in der Hand.” Mit diesen Worten fordern die ‚Spice Girls’, die letzten Monat ihr einmaliges Comeback mit mehreren Konzerten auf allen fünf Kontinenten angekündigt haben, ihre Fans auf, für ihren Lieblingsort auf ihrer Homepage http://www.thespicegirls.com zu voten.
Die Bekundungen der einst erfolgreichsten Girlgroup ‚Spice Girls’, die bis 2001 Popgeschichte schrieb, bei der geplanten Welttournee handele es sich um ein einmaliges Comeback, könnte nun bald bittere Realität werden. Denn die ‚Spice Girls’ wollen aus der Stadt mit den meisten Votings „Spice City“ machen und dort „definitiv“ „im Rahmen der Tour spielen“. Dies hat nun offensichtlich nicht nur Fans, sondern auch einige Blogger-Netzwerke (sic!) auf den Plan gerufen, die seit dem regelrechte Kampagnen im Internet gestartet haben, man möge für Bagdad stimmen. Am Ende könnte dies also wirklich eine echte Abschiedstournee werden, wenn Victoria Beckham umarmt wird – von einem Fan mit auffällig voluminösen Gürtel.
Die Tournee der Gruppe, die bereits 1994 zunächst unter den Namen ‚Touch’ gegründet wurde, startet am 2. Dezember 2007 im kanadischen Vancouver, am 20. Dezember 2007 geben die heute 31- bis 35-jährigen „Girls“ Victoria Beckham (‚Posh Spice’), Geri Halliwell (‚Ginger Spice’), Melanie Chisholm (‚Mel C’), Melanie Brown (‚Scary Spice’), Emma Bunton (‚Baby Spice’) in Köln ihr einziges Konzert in Deutschland. Das letzte Konzert soll am 24. Januar 2008 in Buenos Aires stattfinden.
Wegen Beihilfe zum Geheimnisverrat werden von den Staatsanwaltschaften in Berlin, München, Frankfurt und Hamburg gegen mindestens 17 Journalisten, darunter Redakteure von ‚Die Zeit’, ‚Frankfurter Rundschau’, ‚Der Tagesspiegel’, ‚Berliner Zeitung’, ‚Die Welt’, der ‚Süddeutschen Zeitung’ und der ‘taz’ sowie gleich fünf Redakteuren des Nachrichtenmagazins ‚DER SPIEGEL’ strafrechtliche Ermittlungsverfahren geführt. Sogar gegen SPIEGEL-Chefredakteur Stefan Aust wird ermittelt. Hintergrund der Verfahren sind Veröffentlichungen von geheimen Akten des BND-Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestags, der die Aktivitäten des Bundesnachrichtendienstes und anderer deutscher Sicherheitsbehörden im Kampf gegen den Terrorismus durchleuchten sollte. Die Ermittlungsverfahren richten sich aber in erster Linie gegen die Informanten der Journalisten.
“Man konnte über eingestufte Akten in der Presse mehr lesen, als wir im Ausschuss vorliegen hatten.”, sagte der Vorsitzende des BND-Untersuchungsausschusses Siegfried Kauder (CDU), der die Strafverfahren mit Zustimmung der Mehrheit des Untersuchungsausschusses initiiert hat. Lediglich die Linkspartei als auch die GRÜNEN, wandten sich gegen die Strafverfahren. Hans-Christian Ströbele hat das Verfahren abgelehnt, „weil ich schon befürchtet hatte, dass sich ein solches Verfahren wieder einmal gegen Journalisten richtet”, erklärte der Politiker von Bündnis’90/Die Grünen. Obgleich der Obmann der FDP im Ausschuss ursprünglich seine Zustimmung zur strafrechtlichen Aufarbeitung der Indiskretionen erteilt hatte, ist Max Stadler nun empört. Er habe den Ermittlungen nur unter dem Vorbehalt zugestimmt, dass nicht gegen Journalisten vorgegangen werde. Der FDP-Abgeordnete bezichtigt die SPD, die den Ermittlungen ebenfalls zugestimmt hat, für die Indiskretionen verantwortlich zu sein: “Im BND-Untersuchungsausschuss sind ganz gezielt vor allem von der SPD-Fraktion Interna an die Öffentlichkeit gegeben worden mit dem Ziel, das Verhalten des damaligen Kanzleramtsminister Steinmeier in einem besseren Licht erscheinen zu lassen.”
Als einen „breit angelegten Angriff auf die Pressefreiheit” bezeichnete der Vorsitzende des Deutschen Journalisten Verbands (DJV), Michael Konken, das Vorgehen der Staatsanwaltschaften in mehreren Bundesländern. Seiner Meinung nach, sollen mit den Ermittlungen Journalisten und Informanten eingeschüchtert werden. Indes bezeichnete Rechtsanwalt Werner Leitner, der die ‚Süddeutsche Zeitung’ anwaltlich vertritt, die Ermittlungen angesichts des „Cicero-Urteils“ als „wenig sensibel und dreist“. Das Bundesverfassungsgericht hatte mit seinem Urteil zum Fall „Cicero“ festgestellt, dass die bloße Veröffentlichung von Dienstgeheimnissen durch Journalisten nicht mehr ausreiche, um den Verdacht einer Beihilfe zum Geheimnisverrat zu begründen.
“There’s Adam Clymer, major league asshole, from the New York Times”, flüsterte George Walker Bush im September 2000 auf einer Pressekonferenz – sein Mikrofon war irrtümlich an. Die Presse hat sich schon an die derben Antworten des 43. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewöhnt. Ein 13-jähriges Mädchen dagegen reagierte auf die berühmt-berüchtigen Reaktionen von George W. Bush mit einem minutenlangen Weinkrampf.
Während eines Forums in Brecksville (US-Bundesstaat Ohio) begegnete er der Frage der 13-jährigen Jessica Hackerd zur Immigrationspolitik mit einem nichtssagenden „Yeah, thanks”. Während die 400 Zuhörer im Saal mit schallendem Gelächter reagierten, begann das Mädchen zu weinen. Die Tränen des Kindes wahren offensichtlich auch für den Präsidenten so peinlich, dass dieser sich entschuldigte: „Es ist eine grossartige Frage, ich bin froh, dass du sie gestellt hast“. Trotzdem war sie zunächst weiter hysterisch. Nach der Konferenz bat der US-Präsident das Mädchen und deren Familie hinter die Bühne. Anschließend gab Jessica, wie in solchen Fällen in den USA üblich, Interviews.
Die Autorin des 1985 erschienen Buches „Polit-PR. Strategische Öffentlichkeitsarbeit politischer Parteien. Zur PR-Praxis der CSU“, Gabriele Pauli, möchte der mittelfränkischen Provinz endlich entfliehen und in der Münchner Zentrale der Christlich-Sozialen Union (CSU) in Bayern ab Herbst 2007 das Oberkommando übernehmen. Es ist noch gar nicht so lange her, da wollte die von der CSU-Spitze angefeindete Politikerin zu den ‚Freien Wählern’ abwandern. Ende 2006 sorgte die Fürther Landrätin für Schlagzeilen, indem sie gegen den bayrischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber den Vorwurf erhob, dieser habe seinen persönlichen Referenten für Schnüffeldienste eingesetzt, um schlüpfrige Einzelheiten aus dem Leben der Gabriele Pauli auszukundschaften. Schwer traf die geltungssüchtige Politikerin, die aus Rheinland-Pfalz in Kinderjahren in Bayern eingewandert war, die Reaktion des bayrischen Regierungschefs: „Sie sind nicht wichtig“, soll Edmund Stoiber zu ihr gesagt haben. Im Januar 2007 profilierte sich die 50-jährige Lokalpolitikerin mit ihrer Forderung eine Mitgliederbefragung der CSU-Basis über das weitere politische Schicksal des bayrischen Ministerpräsidenten, dem sie Frauenfeindlichkeit vorwarf., durchzuführen.
Schließlich kündigte Edmund Stoiber am 18. Januar 2007 an, sich im Herbst 2007 von seinen politischen Ämtern zurückzuziehen. Während die CSU mit dem amtierenden bayrischen Landesinnenminister Günther Beckstein bereits einen Nachfolger für Edmund Stoiber im Amt des Ministerpräsidenten auserkoren hat, ist für den Parteivorsitz ein Kampf zwischen Bundesagrarminister Horst Seehofer und dem bayrischen Landwirtschaftsminister Erwin Huber ausgebrochen, der schon Telenovela-Reife erreicht hat. So wurde an die Medien lanciert, das Horst Seehofer von einer Berliner Freundin ein uneheliches Kind erwartet. Während Erwin Huber dem inzwischen geborenen Mädchen „alles Gute“ wünscht, drohte sein Kontrahent angeblich mit Sex-Enthüllungen. Durch die Ankündigung der Kandidatur für den CSU-Parteivorsitz der Gabriele Pauli, die erst im März 2007 mit aufreizenden Fotoaufnahmen in dem Magazin ‚Park Avenue’ als „Latex-Landrätin“ für Furore sorgte, wird der Spannungsbogen für die Reality-Soap nochmals aufgebaut. Das Hochglanz-Magazin titelte damals: „Eine Königsmörderin?“ Was Gabriele Pauli vielleicht noch nicht weiß, Mörderinnen können kein Erbe antreten.
Manfred Weber, Landesvorsitzender der Jungen Union in Bayern, ist der Meinung, Gabriele Pauli fülle mit ihrer Ankündigung lediglich “ein Sommerloch der Medien”. Die Vorsitzende der Frauen-Union, Emilia Müller, bezeichnete die Kandidatur von Gabriele Pauli als “Mediengag”. “Es ist schon erstaunlich, dass Frau Pauli nach allem, was sie in der CSU erleben musste, noch immer nicht gemerkt hat, in welcher Partei sie eigentlich ist: Ein Machtkartell alter Männer, für die ‚neue Akzente’ genau so Teufelszeug sind wie Paulis Latex-Handschuhe”, erklärte dagegen der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im bayrischen Landtag, Sepp Dürr.
Die Staatsanwaltschaft Berlin hat im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen selbsternannte Musiker des Berliner Labels ‚Hirntot Records’ am letzten Donnerstag mehrere Wohnungen in Berlin, Düsseldorf und Köln durchsuchen lassen. Bei den Razzien, wo auch Sondereinsatzkommandos (SEK) der Polizei zugegen waren, konnten mehrere waffenscheinpflichtige Waffen gefunden werden, darunter auch ein Sturmgewehr des Typs AK-47 und 200 Gewehrpatronen sowie eine Pistole ‚Luger M-11“. Da die Möchtegern-Hiphoper nicht über entsprechende Waffenscheine verfügten, hat die Polizei die 21-, 24- und 25-jährigen Beschuldigten zur erkennungsdienstlichen Behandlung mitgenommen. Die talentfreien Musiker erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.
Vorausgegangen waren Beleidigungen und Drohungen gegen die Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn in im Internet veröffentlichten Videoclips. Auf beschlagnahmte CD’s konnten gewaltverherrlichende Texte gefunden werden, wo die Musiker des Labels Hirntot Records offensichtlich die SPD-Kulturpolitikerin mit dem Tode drohen. Monika Griefahn hatte wiederholt den aufkommenden Hass und Sexismus in der deutschen Hiphop-Szene kritisiert. Zusammen mit der Band ‚Brothers Keepers’ fordert sie deshalb auch das Verbot der Platte „Neger, Neger“ des Berliner Rappers B-Tight.
Den bisher weitgehend unbekannten Hiphopern von Hirntot Records, deren Ergüsse man im Internet auf Plattformen wie YouTube sehen kann, wird auch Störung des öffentlichen Friedens vorgeworfen, weil sie auf der CD „1. Mai Steinschlag“ in brutalen und grausamen Einzelheiten die Tötung von Polizisten zeigen.