Für die Chance bei einem Gewinnspiel den Hauptpreis von 26.000 Euro zu gewinnen, verschickte kürzlich ein Busfahrer im polnischen Slupsk in einem einzigen Monat über 38.000 Kurznachrichten über sein Dienst-Handy. Wenn der polnische Busfahrer in Deutschland leben würde, dann wäre die durchschnittliche Nutzung des Short Message Service von Mobiltelefonen hierzulande noch höher ausgefallen. Allein in 2006 haben 80 Prozent der Bevölkerung in Deutschland, die ein Mobiltelefon besitzt, mehr als 22,4 Milliarden SMS-Nachrichten verschickt. Noch im ganzen Jahr 1999 simste jeder Handybesitzer im Durchschnitt gerade einmal 44 Kurznachrichten über sein Handy.
An dem SMS-Anstieg beteiligen sich auch mehr als 2,1 Millionen Kids, hauptsächlich die Zehn- bis Dreizehnjährigen. Für dieses Jahr erwartet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) sogar eine weitere Steigerung. Insgesamt werden von dem Verband stolze 23 Milliarden Kurznachrichten via Mobiltelefon prophezeit. Zurückzuführen sei dieser Boom auf die “günstigen Preise und die Einführung der Prepaid-Karten Ende der 90er Jahre“, so BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer.
„Make Money - Die Markus Frick Show” wurde bereits am 19. Juni 2007 von N24 abgesetzt. Nun geht die Show des Bäckersjungen aus Sinsheim, der zum Aktienguru mutierte, wahrscheinlich weiter – allerdings in den Gerichtssäälen der Republik. Wurde Frick, dessen Name auf Französisch so viel wie „Zaster“ bedeutet, lange vorgeworfen, er habe in seiner wöchentlichen Fernsehsendung Geschehnisse an den Börsen vereinfacht dargestellt und vage Empfehlungen ausgesprochen, sieht sich Markus Frick nun mittlerweile durch einige Anleger dem Vorwurf des handfesten Betrugs ausgesetzt.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) prüft gerade, ob der „Börsenguru“ verbotene Kursmanipulationen mit seinem Börsenbrief in Form eines Newsletters vorgenommen hat. Anleger, die auf die „goldenen“ Tipps von Markus Frick vertraut hatten, sollen bis zu 91% mit Aktien verloren haben. So fiel die von Markus Frick im März 2007 empfohlene StarGold-Aktie in nur wenigen Tagen von stolzen 5,70 Euro auf magere 53 Cent.
Ein neuer Schaffenskreis für Markus Frick? Haben Sie ihn erkannt? Nein? Dann schauen Sie ab der 39. Sekunde genau hin!
Dies war aber nicht sein einziger Ausrutscher. Innerhalb von wenigen Tagen sind im Juni 2007 mehrere von Markus Frick als Gewinnbringer prophezeite Aktien um mindestens 80 Prozent im Kurs gefallen. Insgesamt sollen die Anleger mit den Tipps von Markus Frick einen dreistelligen Millionenbetrag verloren haben, so vorsichtige Schätzungen von Experten.
Der frühere Bäcker muss vielleicht bald kleinere Brötchen backen. Denn die ersten Schadensersatzforderungen sind eingegangen. Allein ein Geschädigter, der von der auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Münchner Rechtsanwaltskanzlei Rotter vertreten wird, fordert von Markus Frick knapp 30.000 Euro Schadensersatz. Ungemach droht dem geschassten Börsenexperten aber auch durch die Staatsanwaltschaft Berlin, die gegen ihn aufgrund von 13 Anzeigen von Privatpersonen ein Ermittlungsverfahren wegen „strafbarer Marktmanipulationen“ im Sinne von §§ 38, 39 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) eingeleitet hat, wie Michael Grunwald von der Staatsanwaltschaft Berlin gegenüber ‚Medienhure – Das Medienmagazin’ bestätigte.
Vor diesem Hintergrund ist die Prüfung durch die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM), ob es sich bei den zahlreichen Hinweisen auf seinen kostenpflichtigen Börsenbrief-Newsletter in seiner mittlerweile eingestellten N24-Sendung „Make Money - Die Markus Frick Show” um legale Hinweise auf Begleitmaterial handelt oder um unerlaubte Werbung, wohl sein kleinstes Problem.
„Es ist uns nicht möglich, überall zu spielen, aber wir dachten, warum sollten wir nicht einfach unsere Fans entscheiden lassen, wo wir spielen sollen? Das ist deine Chance, deine Stadt in eine Spice City zu verwandeln! Alles was du dafür tun musst ist, uns zu sagen, dass du uns sehen willst. Du hast es buchstäblich in der Hand.” Mit diesen Worten fordern die ‚Spice Girls’, die letzten Monat ihr einmaliges Comeback mit mehreren Konzerten auf allen fünf Kontinenten angekündigt haben, ihre Fans auf, für ihren Lieblingsort auf ihrer Homepage http://www.thespicegirls.com zu voten.
Die Bekundungen der einst erfolgreichsten Girlgroup ‚Spice Girls’, die bis 2001 Popgeschichte schrieb, bei der geplanten Welttournee handele es sich um ein einmaliges Comeback, könnte nun bald bittere Realität werden. Denn die ‚Spice Girls’ wollen aus der Stadt mit den meisten Votings „Spice City“ machen und dort „definitiv“ „im Rahmen der Tour spielen“. Dies hat nun offensichtlich nicht nur Fans, sondern auch einige Blogger-Netzwerke (sic!) auf den Plan gerufen, die seit dem regelrechte Kampagnen im Internet gestartet haben, man möge für Bagdad stimmen. Am Ende könnte dies also wirklich eine echte Abschiedstournee werden, wenn Victoria Beckham umarmt wird – von einem Fan mit auffällig voluminösen Gürtel.
Die Tournee der Gruppe, die bereits 1994 zunächst unter den Namen ‚Touch’ gegründet wurde, startet am 2. Dezember 2007 im kanadischen Vancouver, am 20. Dezember 2007 geben die heute 31- bis 35-jährigen „Girls“ Victoria Beckham (‚Posh Spice’), Geri Halliwell (‚Ginger Spice’), Melanie Chisholm (‚Mel C’), Melanie Brown (‚Scary Spice’), Emma Bunton (‚Baby Spice’) in Köln ihr einziges Konzert in Deutschland. Das letzte Konzert soll am 24. Januar 2008 in Buenos Aires stattfinden.
Wegen Beihilfe zum Geheimnisverrat werden von den Staatsanwaltschaften in Berlin, München, Frankfurt und Hamburg gegen mindestens 17 Journalisten, darunter Redakteure von ‚Die Zeit’, ‚Frankfurter Rundschau’, ‚Der Tagesspiegel’, ‚Berliner Zeitung’, ‚Die Welt’, der ‚Süddeutschen Zeitung’ und der ‘taz’ sowie gleich fünf Redakteuren des Nachrichtenmagazins ‚DER SPIEGEL’ strafrechtliche Ermittlungsverfahren geführt. Sogar gegen SPIEGEL-Chefredakteur Stefan Aust wird ermittelt. Hintergrund der Verfahren sind Veröffentlichungen von geheimen Akten des BND-Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestags, der die Aktivitäten des Bundesnachrichtendienstes und anderer deutscher Sicherheitsbehörden im Kampf gegen den Terrorismus durchleuchten sollte. Die Ermittlungsverfahren richten sich aber in erster Linie gegen die Informanten der Journalisten.
“Man konnte über eingestufte Akten in der Presse mehr lesen, als wir im Ausschuss vorliegen hatten.”, sagte der Vorsitzende des BND-Untersuchungsausschusses Siegfried Kauder (CDU), der die Strafverfahren mit Zustimmung der Mehrheit des Untersuchungsausschusses initiiert hat. Lediglich die Linkspartei als auch die GRÜNEN, wandten sich gegen die Strafverfahren. Hans-Christian Ströbele hat das Verfahren abgelehnt, „weil ich schon befürchtet hatte, dass sich ein solches Verfahren wieder einmal gegen Journalisten richtet”, erklärte der Politiker von Bündnis’90/Die Grünen. Obgleich der Obmann der FDP im Ausschuss ursprünglich seine Zustimmung zur strafrechtlichen Aufarbeitung der Indiskretionen erteilt hatte, ist Max Stadler nun empört. Er habe den Ermittlungen nur unter dem Vorbehalt zugestimmt, dass nicht gegen Journalisten vorgegangen werde. Der FDP-Abgeordnete bezichtigt die SPD, die den Ermittlungen ebenfalls zugestimmt hat, für die Indiskretionen verantwortlich zu sein: “Im BND-Untersuchungsausschuss sind ganz gezielt vor allem von der SPD-Fraktion Interna an die Öffentlichkeit gegeben worden mit dem Ziel, das Verhalten des damaligen Kanzleramtsminister Steinmeier in einem besseren Licht erscheinen zu lassen.”
Als einen „breit angelegten Angriff auf die Pressefreiheit” bezeichnete der Vorsitzende des Deutschen Journalisten Verbands (DJV), Michael Konken, das Vorgehen der Staatsanwaltschaften in mehreren Bundesländern. Seiner Meinung nach, sollen mit den Ermittlungen Journalisten und Informanten eingeschüchtert werden. Indes bezeichnete Rechtsanwalt Werner Leitner, der die ‚Süddeutsche Zeitung’ anwaltlich vertritt, die Ermittlungen angesichts des „Cicero-Urteils“ als „wenig sensibel und dreist“. Das Bundesverfassungsgericht hatte mit seinem Urteil zum Fall „Cicero“ festgestellt, dass die bloße Veröffentlichung von Dienstgeheimnissen durch Journalisten nicht mehr ausreiche, um den Verdacht einer Beihilfe zum Geheimnisverrat zu begründen.
Susan Stahnke, die man seit Januar 2004 – im Dschungelcamp - vermisst, kann man ab 30. August 2007 wieder im Fernsehen in ihrer neuen Promisendung „Tischgespräch“ erleben, vorausgesetzt man ist wegen eines Verbrechens verurteilt und muss in der Hamburger Strafanstalt „Santa Fu“ seine Strafe erdulden. Allerdings ist der Regionalsender ‚Hamburg 1’, wo die bald 40-jährige Stahnke ihre neue Sendung moderieren wird, nicht nur in Hamburg, sondern auch in Lübeck, Neumünster, Cuxhaven und Lüneburg zu empfangen. „”Dieses Tischgespräch nimmt sich Zeit für Menschen, deshalb liegt es mir so am Herzen”, sagte die ehemalige Nachrichtensprecherin der ‚BILD’-Zeitung.
1992 wurde Susan Stahnke mit 24 Jahren jüngste Nachrichtensprecherin der ARD-Tagesschau. Diesen Job füllte sie bis 1999 aus. Ihre Pensionsansprüche beim Norddeutschen Rundfunk gab sie 1999 wegen einer Hoffnung auf eine seriöse Statistenrolle in Hollywood auf. Dummerweise soll ihr Lover, ihr Manager Peter Gericke, Medienberichten zufolge, vergessen haben, die hierfür vereinbarte Bestechungssumme zu zahlen: “Was hätten wir denn sonst von Frau Stahnke gehabt, wenn nicht Geld?”, fragte 1999 der äußerst verärgerte Filmproduzent Christian von Bentheim in einem Gespräch mit der ‚Berliner Zeitung’.
Für die Rolle der Karin Göring hätte die Ex-Sprecherin der ARD-Tagesschau zunächst kein Honorar gesehen, sondern vielmehr soll laut einem Bericht in der ‚Berliner Zeitung’ vom 15.4.1999 sich ihr Manager gegenüber dem Produzenten von „the populist“ verpflichtet haben, die Hälfte des gesamten Budgets aufzutreiben. Auch war ihre Werbung für ein Damenpissoir, von der sie heute nichts mehr wissen will, ein Griff ins Klo. Statt in Hollywood zum neuen Topstar aus Germany zu avancieren, moderierte Susan Stahnke auf der Internationalen Sanitär und Heizungs- Messe - in Fachkreisen auch als „Interklo“ bekannt - in Frankfurt für einen niederländischen Produzenten eines Pissoirs fuer Frauen. Stahnke präsentiert das, was die Welt nicht braucht.
Nach diesem Griff ins Klo schaffte sie schließlich im März 2002 den großen Durchbruch im Filmgeschäft – für ‚stern tv’ konnte die begnadete Schauspielerin, die mit Mimik und Gestik überzeugte, ihre innersten Werte mit einer gelungenen Darmspiegelung präsentieren. Die Dreharbeiten fanden in einer für normale Zuschauer geschlossenen Station im Hamburger Krankenhaus Altona statt. Bei Günther Jauch konnte sie also endlich zeigen, was in ihr steckt. Nach dieser Paraderolle wurde die Charakterdarstellerin doch noch für eine größere Rolle von Hollywood entdeckt. In dem US-Thriller ‚Detonator – Spiel gegen die Zeit’ hatte sie 2003 einen kurzen Auftritt in der Rolle einer Rechtsanwältin mit einem Bombenabgang.
Ähnlich explosiv war die Stimmung in der RTL-Sendung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“. Zusammen mit anderen B-Promis wurde Susan Stahnke zur Star-Entsorgung in die Wüste geschickt. Nach dem Susan Stahnke aus der Sendung ausschied, wollte sie ihre Mitstreiterin Caroline Beil verklagen, weil die frühere Moderation des Boulevardmagazins ‘Blitz’ sie mit den Worten “fuckin face” beleidigt habe. Während man den Zuschauern den Eindruck eines gefährlichen Dschungelcamps vermitteln wollte, wurde die Granada-Produktion in Wirklichkeit auf einer ehemaligen umgebauten Farm in der Nähe der australischen Stadt Murwillumbah gedreht. Die Sendung im präparierten Dschungelcamp „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ mit Susan Stahnke wurde nicht nur von Tierschützern kritisiert, sondern auch von Menschenrechtlern. Von letzteren wohl wegen des Zusatzes „Holt mich hier raus!“.