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Archiv für die 'Hamburg' Kategorie

Eva Herman: Nach Buchvorstellung vom NDR gekündigt

Erstellt von AW am 9. September 2007

„Frau Hermans schriftstellerische Tätigkeit ist aus unserer Sicht nicht länger vereinbar mit ihrer Rolle als Fernsehmoderatorin und Talk-Gastgeberin“, so begründete NDR-Programmdirektor Volker Herres die sofortige Entlassung der früheren Tagesschau-Moderatorin Eva Herman. Vorausgegangen waren Äußerungen der Beststellerautorin während einer Präsentation ihres neuen Buches “Das Prinzip Arche Noah” in Berlin. Dort erklärte die ehemalige „Miss Tagesschau“, im Dritten Reich sei “vieles sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler”. Dann fügte sie hinzu: “Aber einiges auch sehr gut, zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter“, wie eine Reporterin des ‚Hamburger Abendblatt’ notierte. Die Buchautorin und Fernsehmoderatorin Eva Herman bestätigte ihre Äußerungen: „Was ich zum Ausdruck bringen wollte, war, dass Werte, die ja auch vor dem Dritten Reich existiert haben, wie Familie, Kinder und das Mutterdasein, die auch im Dritten Reich gefördert wurden, anschließend durch die 68er abgeschafft wurden.“

Bereits vor einem halben Jahr geriet Herman in die Schlagzeilen, weil sie im März 2007 beinahe bei einer Untergruppierung der rechtsnationalen FPÖ in Österreich aufgetreten wäre. Der Freiheitliche Parlamentsklub aus Österreich hatte sie für einen Vortrag eingeladen. Nach öffentlicher Kritik an ihren geplanten Auftritt, zog die ausgebildete Journalistin ihre Teilnahme an der Veranstaltung zurück, da sie im Vorfeld nichts von der Verbindung zu einer politischen Partei gewusst habe, sie sei von einem ihr „unbekannten Veranstalter“ eingeladen worden.

Hinter den Kulissen wird allerdings gemunkelt, der NDR habe schon lange auf einen Kündigungsgrund gewartet, um sich von der 48-jährigen Buchautorin, die 1983 bis 1986 den Beruf des Journalisten beim Bayerischen Rundfunk erlernte und seit ihrem Wechsel zum NDR ab 1988 über 19 Jahre beim Norddeutschen Rundfunk durch zahlreiche Sendungen führte, trennen zu können. Denn schon mit ihrem letzten Buch ‚Das Eva-Prinzip’ hatte sie eine neue Feminismus-Debatte ausgelöst, weswegen sie auch die Tagesschau-Moderation bei ARD-aktuell am 24. August 2006 nach 17 Jahren abgeben musste.

©2007 by Anatol Wiecki, Medienhure - Das Medienmagazin: www.Medienhure.de

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Regionalsender Hamburg 1 präsentiert Hollywood-Star Susan Stahnke

Erstellt von AW am 1. August 2007

Susan Stahnke, die man seit Januar 2004 – im Dschungelcamp - vermisst, kann man ab 30. August 2007 wieder im Fernsehen in ihrer neuen Promisendung „Tischgespräch“ erleben, vorausgesetzt man ist wegen eines Verbrechens verurteilt und muss in der Hamburger Strafanstalt „Santa Fu“ seine Strafe erdulden. Allerdings ist der Regionalsender ‚Hamburg 1’, wo die bald 40-jährige Stahnke ihre neue Sendung moderieren wird, nicht nur in Hamburg, sondern auch in Lübeck, Neumünster, Cuxhaven und Lüneburg zu empfangen. „”Dieses Tischgespräch nimmt sich Zeit für Menschen, deshalb liegt es mir so am Herzen”, sagte die ehemalige Nachrichtensprecherin der ‚BILD’-Zeitung.

1992 wurde Susan Stahnke mit 24 Jahren jüngste Nachrichtensprecherin der ARD-Tagesschau. Diesen Job füllte sie bis 1999 aus. Ihre Pensionsansprüche beim Norddeutschen Rundfunk gab sie 1999 wegen einer Hoffnung auf eine seriöse Statistenrolle in Hollywood auf. Dummerweise soll ihr Lover, ihr Manager Peter Gericke, Medienberichten zufolge, vergessen haben, die hierfür vereinbarte Bestechungssumme zu zahlen: “Was hätten wir denn sonst von Frau Stahnke gehabt, wenn nicht Geld?”, fragte 1999 der äußerst verärgerte Filmproduzent Christian von Bentheim in einem Gespräch mit der ‚Berliner Zeitung’.

Für die Rolle der Karin Göring hätte die Ex-Sprecherin der ARD-Tagesschau zunächst kein Honorar gesehen, sondern vielmehr soll laut einem Bericht in der ‚Berliner Zeitung’ vom 15.4.1999 sich ihr Manager gegenüber dem Produzenten von „the populist“ verpflichtet haben, die Hälfte des gesamten Budgets aufzutreiben. Auch war ihre Werbung für ein Damenpissoir, von der sie heute nichts mehr wissen will, ein Griff ins Klo. Statt in Hollywood zum neuen Topstar aus Germany zu avancieren, moderierte Susan Stahnke auf der Internationalen Sanitär und Heizungs- Messe - in Fachkreisen auch als „Interklo“ bekannt - in Frankfurt für einen niederländischen Produzenten eines Pissoirs fuer Frauen. Stahnke präsentiert das, was die Welt nicht braucht.

Nach diesem Griff ins Klo schaffte sie schließlich im März 2002 den großen Durchbruch im Filmgeschäft – für ‚stern tv’ konnte die begnadete Schauspielerin, die mit Mimik und Gestik überzeugte, ihre innersten Werte mit einer gelungenen Darmspiegelung präsentieren. Die Dreharbeiten fanden in einer für normale Zuschauer geschlossenen Station im Hamburger Krankenhaus Altona statt. Bei Günther Jauch konnte sie also endlich zeigen, was in ihr steckt. Nach dieser Paraderolle wurde die Charakterdarstellerin doch noch für eine größere Rolle von Hollywood entdeckt. In dem US-Thriller ‚Detonator – Spiel gegen die Zeit’ hatte sie 2003 einen kurzen Auftritt in der Rolle einer Rechtsanwältin mit einem Bombenabgang.

Ähnlich explosiv war die Stimmung in der RTL-Sendung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“. Zusammen mit anderen B-Promis wurde Susan Stahnke zur Star-Entsorgung in die Wüste geschickt. Nach dem Susan Stahnke aus der Sendung ausschied, wollte sie ihre Mitstreiterin Caroline Beil verklagen, weil die frühere Moderation des Boulevardmagazins ‘Blitz’ sie mit den Worten “fuckin face” beleidigt habe. Während man den Zuschauern den Eindruck eines gefährlichen Dschungelcamps vermitteln wollte, wurde die Granada-Produktion in Wirklichkeit auf einer ehemaligen umgebauten Farm in der Nähe der australischen Stadt Murwillumbah gedreht. Die Sendung im präparierten Dschungelcamp „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ mit Susan Stahnke wurde nicht nur von Tierschützern kritisiert, sondern auch von Menschenrechtlern. Von letzteren wohl wegen des Zusatzes „Holt mich hier raus!“.

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Alpha College Pleite: Google sperrt kritische Informationen über Sprachschule in Berlin

Erstellt von AW am 8. Juli 2007

Offensichtlich auf Betreiben der Alpha College AG ist vor wenigen Stunden eine von der Berliner Medienagentur media.wiecki betriebene Verbraucherschutzseite im Internet gesperrt worden. Statt dem Insolvenzgutachten der Alpha College Managementseminare AG, was man bisher auf Platz 1 unter dem Suchbegriff Alpha College finden konnte, findet man nun bei Google unter dem Keyword “Alpha College” ganz unten den Hinweis: “Aus Rechtsgründen hat Google 1 Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt”.

Alpha College? Da war doch mal was, oder? Stimmt! Die Wirtschaftswoche hatte 2004 über die Betrügereien zum Nachteil von Kunden von Alpha College ausführlich berichtet, so wurde nach Recherchen der Wirtschaftswoche mehreren Kunden mit konstruierten Argumenten ihr bereits bezahlter Sprachkurs kurzfristig abgesagt, jedoch die Vorkasse nicht erstattet. Der Betreiber dieses Medienmagazins berichtete bereits in 2004 sehr ausführlich über die Machenschaften von Alpha College, worauf sich der Vorstandsvorsitzende der Alpha College Managementseminare vor Gericht zu wehren versuchte. Die Pressekammer des Landgerichts Berlin  hielt die Headline “Betrüger” mit Nennung seines Namens jedoch für gerechtfertigt (“Betrüger darf man beim Namen nennen”, LG Berlin, Az. 27 O 324/04). Es steht zu befürchten, dass der im Zusammenhang mit der Ausübung des Betriebs der Sprachschule Alpha College wegen 106 Vermögensdelikten vorbestrafte Wirtschaftskriminelle nichts dazugelernt hat, da erst kürzlich die Alpha College GmbH - wo er mittlerweile nach eigenen Angaben leitender Mitarbeiter ist - durch den illegalen Handel mit Raubkopien einer Lernsoftware aufgefallen ist. Jedenfalls hat dies das Landgericht Berlin bereits in 2006 in einem Eilverfahren festgestellt und der Firma jegliche Verwertung der geschützten Software der Firma Gekko Software untersagt. Aber einstweilige Verfügungen scheinen für Wirtschaftskriminelle nicht zu gelten, so dass abermals eine gerichtliche Entscheidung durch das Landgericht Berlin erforderlich gewesen ist. Mit einem noch nicht rechtskräftigen Urteil wurde ein Ordnungsgeld in Höhe von 10.000 Euro gegen die Alpha College GmbH verhängt.

Die Firma Alpha College, exakt die Alpha College GmbH, verbreitet seit 2003 alle paar Monate die PR-Ente, der Medienmogul Haim Saban, habe einen Deutschkurs bei der Sprachschule Alpha College gemacht. Dabei hatte Haim Saban niemals vorgehabt bei Alpha College einen Sprachkurs zu belegen.

Nun gelingt es der Firma Alpha College wahrscheinlich erneut unrühmlich in die Medien zu gelangen. Mittlerweile ist die Alpha College GmbH nach Angaben der Alpha College AG ein “hundertprozentiges Tochterunternehmen” der Alpha College AG, die ihren Sitz angeblich auf Schloss Stolpen-Helmsdorf haben soll und im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden eingetragen ist.

Dem Vernehmen nach, handelt es sich bei dem sogenannten Firmensitz der Alpha College AG lediglich um eine Briefkastenadresse. Sowohl das ”Tochterunternehmen”, die Alpha College GmbH, als auch die leitenden Mitarbeiter der “Konzernzentrale”, der Alpha College AG, bestreiten jede Verbindung zur Alpha College Managementseminare AG, die nach Erkenntnissen der bayerischen Justiz spätestens seit 2002 insolvent gewesen ist, weswegen der damalige Vorstandsvorsitzende der Alpha College Managementseminare AG auch rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden ist. Aber mit Wirtschaftskriminellen geht man barmherziger um, so dass der Straftäter, also der damalige Vorstandsvorsitzende der Alpha College Managementseminare AG, schon nach vierwöchiger U-Haft in München-Stadlheim aus dem Gefängnis entlassen und der Rest seiner Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Inzwischen ist der ehemalige U-Häftling und Ex-Vorstandsvorsitzende der Alpha College Managementseminare AG in leitender Funktion bei der Alpha College Aktiengesellschaft, obwohl die Alpha College AG nach eigenen Angaben natürlich nichts mit der durch betrügerischen Bankrott in die Insolvenz geratene Alpha College Managementseminare AG zu tun hat.

Trotzdem hat auch das “hundertprozentige Tochterunternehmen”, die Alpha College GmbH, ständig Probleme. Dies hat sicherlich nichts damit zu tun, dass bei der Alpha College GmbH zwei leitende Mitarbeiter rechtskräftig wegen Vermögensdelikten verurteilt sind. Reiner Zufall wird dafür verantwortlich sein, dass diese beiden vorbestraften leitenden Mitarbeiter der Alpha College GmbH auch zufällig in leitender Position bei der durch betrügerischen Bankrott untergegangenen Alpha College Managementseminare AG beschäftigt gewesen waren.

Denn anders kann es nicht sein. Schließlich haben die Alpha College AG und die Alpha College GmbH nichts, aber wirklich rein gar nichts, mit der insolventen Alpha College Managementseminare AG zu tun. Dies hat schließlich ein vorbestrafter Betrüger bestätigt. Und wem soll man denn noch glauben, wenn man nicht mehr einmal vorbestraften Wirtschaftskriminellen glauben darf?

Google, wir danken dir. Die Resozialisation von Wirtschaftskriminellen darf nicht durch eine Verbraucherschutzseite gefährdet werden.

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Nina Ruge und “Alles wird gut”

Erstellt von AW am 5. Juli 2007

Nina Ruge kommt nach fünfmonatiger Fernsehpause ab heute für 9 Wochen auf die Bildschirme zurück und glaubt, so der Titel ihrer neuen ZDF-Sendung, „Alles wird gut“. In den Gesprächsrunden, die von der Fernsehmacher GmbH & Co.KG in Hamburg für das Zweite Deutsche Fernsehen produziert werden, kommen Themen wie “Alle suchen nach der großen Liebe” oder “In Würde Altern” vor. Als prominente Gäste sind Rosi Mittermaier, Christian Neureuther, Helmuth Karasek und Peer Augustinski dabei. In der ersten Ausgabe, die bereits aufgezeichnet ist, geht es um das Pro und Contra von alternativen Heilmethoden. Die insgesamt 9 Folgen von „Alles wird gut“ mit Nina Ruge, werden ab heute jeden Donnerstag im ZDF ausgestrahlt (Sendertermine: Juli 2007, Do., jeweils 23.15 Uhr und August 2007, Do., jeweils um 23.00 Uhr).

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G8-Gegner karrikieren BILD

Erstellt von AW am 23. Mai 2007

„Ein politischer Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden“, so ein Polizeisprecher zum Brandanschlag auf den Privatwagen des Chefredakteurs der ‘BILD’-Zeitung, Kai Diekmann, im Hamburger Stadtteil Harvestehude. Ein Zusammenhang mit dem anstehenden G8-Gipfel in Heiligendamm ist laut Polizeikreisen wahrscheinlich. Inzwischen ist ein Bekennerschreiben einer Gruppe “Militante Kampagne kämpft für Sie” - offensichtlich in Anspielung auf den “BILD”-Slogan - bei der Nachrichtenagentur dpa eingegangen.

In dem Schreiben wird auf die bundesweiten Razzien im Auftrag der Bundesanwaltschaft Bezug genommen. Am 9. Mai 2007 hatten 900 Polizeibeamte insgesamt 40 Wohnungen, Büros oder Treffpunkte der linken Szene in Berlin, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Brandenburg durchsucht. Die Gruppe ist dem Verfassungsschutz bereits seit Juni 2005 durch 20 Brandanschläge auf Gebäuden oder Fahrzeugen bekannt, wobei sie bislang unter den Namen „militante gruppe“ (mg) auftrat.

Der Wagen von Kai Diekmann, der in Hamburg-Harvestehude zusammen mit seiner Frau und drei Kindern lebt, war in der Nacht von Montag auf Dienstag gegen 02.43 Uhr von bisher unbekannten Tätern angezündet worden. Der hintere Teil des PKW brannte völlig aus.  Chefredakteur Diekmann wurde erst durch die Sirenen der herannahenden Einsatzfahrzeuge geweckt.

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