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    taz: "respektables Medienmagazin"

Archiv für Juni, 2007

Arnold Schwarzenegger, hilf! Paris Hilton wieder in Partylaune - Hungerstreik!

Erstellt von AW am 26. Juni 2007

Kurz vor ihrer Entlassung aus dem Frauengefängnis Lynwood sagte Paris Hilton, die wegen ihrer ständigen substanzlosen Medienpräsenz im Jahre 2005 vom Musiksender ‘VH1′ zum “It-Girl des Jahres” gewählt wurde: “Ich kann es kaum erwarten, meine Familie zu sehen, etwas Gutes zu essen und im eigenen Bett zu schlafen”. Nun kann die 1981 in New York City geborene Urenkelin des Hotelgründers Conrad Hilton, wie schon seit Jahren, weiterhin versuchen sich als Fotomodell, Schauspielerin und Sängerin zu profilieren. Denn das Partyluder wurde am Dienstag kurz nach Mitternacht (Ortszeit Los Angeles) wieder auf das gemeine Volk losgelassen.

Medienhure - Das Medienmagazin fordert sofort die gesamte Menschheit zu einem Hungerstreik auf. Paris Hilton muss wieder unter Verschluss. Schreiben Sie an den Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger:

Governor Arnold Schwarzenegger
State Capitol Building
Sacramento, CA 95814
Fax: 916-445-4633

Sie können den fünffachen Mister Universum auch anrufen: +1 916-445-4633

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Angela Merkel mit nackten Brüsten in Polen

Erstellt von AW am 25. Juni 2007

Angela Merkel sowie Jaroslaw und Lech Kaczynski werden auf dem Titelbild des rechts-konservativen polnischen Wochenblatts ‘Wprost’ sehr provokant dargestellt. Man sieht die beiden Kaczynski-Zwillinge wie sie an den nackten Brüsten der deutschen Regierungschefin nuckeln. Die Fotomontage trägt den Untertitel “Deutschland war Anwalt Polens, jetzt ist es unser Staatsanwalt geworden”. Die Bundeskanzlerin selbst wird von der ‘Wprost’ als “Stiefmutter Europas” bezeichnet.

Mit Mariusz Muszynski als einer der verantwortlichen ’Wprost’-Autoren, gewinnt der Schmähartikel an Brisanz. Denn Muszynski ist nicht nur Autor bei dem Wochenblatt, sondern auch Beauftragter des polnischen Außenministers für die deutsch-polnische Zusammenarbeit.

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Todeskandidat will es witzig und spritzig

Erstellt von AW am 25. Juni 2007

Es geschah in der Nacht zum 27. August 1991. Das Ehepaar Mary Ann und Walter Werner musste sterben, damit sie nicht mehr gegen Patrick Knight und Robert Timothy Bradfield aussagen konnten. Am Tag zuvor hatten die beiden das ältere Ehepaar in den Morgenstunden in ihrem Haus in der Nähe von Amarillo (US-Bundesstaat Texas) überfallen, ausgeraubt und anschließend im Keller eingesperrt. Statt mit der Beute zu flüchten, warteten die beiden Täter auf die Nacht, um Mary Ann und Walter Werner eiskalt zu ermorden. Knight und Bradfield zwangen ihre beiden Opfer in den Van der Familie. Schließlich wurden beide auf dem Land durch Kopfschüsse brutal getötet. Schnell geriet Knight unter Verdacht und führte die Polizei zu dem Ort, wo sie die Leichen verscharrt hatten. Knight wurde zum Tod verurteilt, Bradfield darf lebenslänglich die Vorzüge einer texanischen Resozialisationsanstalt genießen.

Seit dem sitzt der Texaner Knight dort, wo alle in Texas landen, die jemanden ermorden und erwischt werden - in der Todeszelle. Am 26. Juni 2007 soll Patrick Knight mit Hilfe einer Giftinjektion dafür die Konsequenzen tragen. “Wir brauchen etwas, um die Spannung zu lösen. Der Tod ist meine Strafe, ich habe das akzeptiert”, sagt Patrick Knight. Nun sammelt ein Freund für ihn auf einer MySpace-Seite Witze, die der Todeskandidat vor seiner Exekution vorlesen möchte. Über 250 Witze seien schon eingegangen. Welchen Witz er präsentiert, bevor er spritzig in den Tod geht, entscheiden seine Mithäftlinge im Todestrakt des Gefängnises von Huntsville.  “Anwaltwitze sind sehr populär”, sagt Knight.

‘Medienhure - Das Medienmagazin’ möchte auch mit einem Anwaltswitz behilflich sein:

Frage: “Wie heißt die größte kriminelle Vereinigung?”

Antwort: “Die Rechtsanwaltskammer”.

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Jürgen Fliege fordert Trauergottesdienst statt Theater für Klausjürgen Wussow

Erstellt von AW am 25. Juni 2007

“Herr Fliege sollte, wie alle anderen auch, in ziviler Kleidung erscheinen”, kommentierte Pfarrer Germer von der Berliner Gedächtniskirche den Wunsch von Jürgen Fliege, vielen Fernsehzuschauern noch als talkshowwütender Pfarrer Fliege bekannt, die Predigt auf der Beerdigung von Klausjürgen Wussow zu halten. Angeblich wäre es der ausdrückliche Wunsch des verstorbenen Schauspielers gewesen, dass der bekannte TV-Pfarrer den Trauergottesdienst führt, so Sabine Wussow, Witwe von Klausjürgen Wussow und Witwe von Bubi Scholz und…

Indes wies Fliege das Angebot von Pfarrer Germer in der Gedächtniskirche in Berlin “als Trauernder” ein paar Worte zu der Trauergemeinde zu sprechen brüskiert zurück: “Ich bin kein mietbarer Trauerredner, sondern evangelisch ordinierter Pfarrer bis an mein Lebensende. Und dann findet ein Trauergottesdienst statt und kein Theater.”

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Video von im Gazastreifen entführtem BBC-Reporter aufgetaucht

Erstellt von AW am 25. Juni 2007

Als “inakzeptabel und beschämend” nannte ein Sprecher der palästinensischen sunnitisch-islamistischen Organisation Hamas ein neues aufgetauchtes Video, worin der BBC-Reporter Alan Johnston (45) mit einem Sprengstoffgürtel zu sehen ist. Der Reporter war am 12. März 2007 im Gazastreifen, wo er seit 3 Jahren lebt, von einer Gruppe, die sich “Armee des Islam” nennt, entführt worden. ”Wir müssen uns mehr denn je für eine schnelle Freilassung von Alan Johnston einsetzen”, so ein Sprecher von ‘Reporter ohne Grenzen’ (ROG). Weiter sagte der Sprecher der international tätigen Menschenrechtsorganisation, die weltweit gegen Zensur kämpft und sich für die Freilassung von in Haft befindlichen oder entführten Journalisten stark macht:  ”Gerade jetzt, wo die Situation im Gazastreifen immer unübersichtlicher wird, dürfen wir das Schicksal des BBC-Korrespondenten nicht vergessen. Alan Johnston soll nicht den Preis für die politische Instabilität der Palästinensischen Gebiete zahlen müssen.”

Die Journalistenorganisation ‘Reporter ohne Grenzen’ bemüht sich seit Beginn der Entführung um die Freilassung des britischen Journalisten, der von allen bisher in den den Palästinensischen Autonomiegebieten gekidnappten Medienvertretern, der wohl am längsten festgehaltene Berichterstatter ist. Bereits am 20. Juni 2007 hat ROG in Paris gegenüber dem Eiffelturm die Logos von rund 100 Medien präsentiert, die sich ebenfalls für die Freilassung des BBC-Reporters sowie weiterer 14 im Irak entführten Journalistinnen und Journalisten einsetzen. In Deutschland wird die Aktion von der 1985 gegründeten Menschenrechtsorganistation ’Reporter ohne Grenzen’ von vier Fernsehsendern und namhaften Printmedien unterstützt: ARD, Arte, Der Spiegel, Deutsche Welle, Die Tageszeitung, Die Welt, EPD, Financial Times Deutschland, Focus, Frankfurter Rundschau, N-TV, Stern, Süddeutsche Zeitung, ZDF .

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