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    "Das schlechteste Buch Deutschlands"


    taz: "respektables Medienmagazin"

Archiv für Mai, 2007

G8-Gegner karrikieren BILD

Erstellt von AW am 23. Mai 2007

„Ein politischer Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden“, so ein Polizeisprecher zum Brandanschlag auf den Privatwagen des Chefredakteurs der ‘BILD’-Zeitung, Kai Diekmann, im Hamburger Stadtteil Harvestehude. Ein Zusammenhang mit dem anstehenden G8-Gipfel in Heiligendamm ist laut Polizeikreisen wahrscheinlich. Inzwischen ist ein Bekennerschreiben einer Gruppe “Militante Kampagne kämpft für Sie” - offensichtlich in Anspielung auf den “BILD”-Slogan - bei der Nachrichtenagentur dpa eingegangen.

In dem Schreiben wird auf die bundesweiten Razzien im Auftrag der Bundesanwaltschaft Bezug genommen. Am 9. Mai 2007 hatten 900 Polizeibeamte insgesamt 40 Wohnungen, Büros oder Treffpunkte der linken Szene in Berlin, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Brandenburg durchsucht. Die Gruppe ist dem Verfassungsschutz bereits seit Juni 2005 durch 20 Brandanschläge auf Gebäuden oder Fahrzeugen bekannt, wobei sie bislang unter den Namen „militante gruppe“ (mg) auftrat.

Der Wagen von Kai Diekmann, der in Hamburg-Harvestehude zusammen mit seiner Frau und drei Kindern lebt, war in der Nacht von Montag auf Dienstag gegen 02.43 Uhr von bisher unbekannten Tätern angezündet worden. Der hintere Teil des PKW brannte völlig aus.  Chefredakteur Diekmann wurde erst durch die Sirenen der herannahenden Einsatzfahrzeuge geweckt.

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Mobilfunkanruf im Urlaub ab Sommer 2007 günstiger als der Flug

Erstellt von AW am 23. Mai 2007

Ab Ende Juni 2007 können 147 Millionen Europäer, die ihr Handy bereits im EU-Ausland aktiv nutzen aufatmen. Denn dann soll nach dem Willen des Europäischen Parlaments die neue Roaming-Richtlinie in Kraft treten. Demnach dürfen abgehende Gespräche im EU-Ausland maximal 49 Cent pro Minute kosten.

Allerdings kommt noch die jeweilige Mehrwertsteuer hinzu, so dass ein Gespräch inklusive Mehrwertsteuer für in Deutschland lebende Verbraucher bis zu 58,9 Cent pro Minute kosten kann. Im umgekehrten Falle, wenn man also auf seinem Mobilfunkanschluss angerufen wird, man sich jedoch irgendwo in der Europäischen Union außerhalb seines Heimatlandes befindet, kann die Annahme des Gesprächs dann bis zu 28,56 Cent einschließlich Mehrwertsteuer kosten. Spätestens drei Monate nach Veröffentlichung der Roaming Verordnung im Europäischen Amtsblatt am 27. Juni 2007, haben alle Mobilfunkkunden einen Rechtsanspruch auf die Nutzung des neues “Eurotarifs”.

Vor allem Anbieter in südlichen Urlaubsländern, wie die spanische Telefónica und Telecom Italia verlangen Roaminggebühren von bis zu 3 Euro pro Minute. Insgesamt wird nur durch die Weiterleitung von Handygesprächen durch andere Netze im Ausland ein Umsatz von 5 Milliarden Euro erzielt, was sechs Prozent des Jahresumsatzes der Mobilfunkanbieter in der Europäischen Union ausmacht.

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Billige Bundestagsabgeordnete

Erstellt von AW am 23. Mai 2007

“Eine zweijährige Talkshow-Pause” empfahl der Präsident des Deutschen Bundestags, Norbert Lammert, allen Politikern. Der CDU-Politiker, der nach dem Bundespräsidenten das zweithöchste Amt im Staate inne hat, ist nämlich der Meinung, dass “die Politik” sich “in zu vielen Zusammenhängen zu billig, das gilt besonders für das Fernsehen”, mache.

Apropos Billig: Die zu versteuernde Abgeordneten-Entschädigung beträgt derzeit 7009 Euro monatlich. Dazu erhalten die Parlamentarier eine steuerfreie Kostenpauschale von 3720 Euro im Monat.

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PR-Arbeit und Pressearbeit, Anlässe für

Erstellt von AW am 10. Mai 2007

Am besten pflegt man seine Pressekontakte, wenn man als Mittel zum Zweck, ständige Gründe für Public Relations-Aktivitäten und Presseaussendungen hat. Für eine intensive Pressearbeit eignen sich sowohl betriebsinterne als auch externe Ereignisse. Hauptsache das gemeldete Vorkommnis hat einen Nachrichtenwert, den man schnell daran erkennen kann, ob die Medien schon konkret über das Thema berichtet haben. Falls ja, kommt es auf die Intensität der Berichterstattung an. Sofern doch das Thema noch nicht ausgereizt ist, kann man durchaus noch etwas dazu beisteuern, wenn es passend ist.

Presse- und Medienarbeit sollte auch flexibel sein. Eine Stellungnahme zu einem vor zehn Jahren aktuellem Thema, würde im Müll landen. Lesen Sie die Zeitung und überlegen Sie, worauf Sie “einsteigen” könnten.

Hier einige Tipps, was die Presse, vornehmlich die Lokalpresse, interessieren könnte:

- Novitäten: Patente, Neuentwicklungen, neue Techniken, Gründungen von Tochtergesellschaften, Fusionen, JointVentures

- Personalien: je nach Größe und Bekanntheit der Firma, möglicherweise auch der neue Geschäftsführer, Ehrungen, Preise, Umsätze und Verkaufsrekorde

- Sponsoring: Wer Sportveranstaltungen, soziale oder kulturelle Aktivitäten unterstützt sollte dies nach außen auch darstellen. Gleiches gilt für die Vergabe von Stipendien oder anderen Spenden, beispielsweise an Umweltinitiativen.

- Event / Messe: Schon wenn man den Messestand bucht, muss man an die Pressearbeit denken. Denn von einer Messe, gleiches gilt für ein Event, über das nicht berichtet wird, hat das Unternehmen nichts.

- Soziale Berichte: Ein Unternehmen kann gelegentlich über seine Arbeitsplatzsituation und Produktionsstätten berichten (z.B. ein Bericht über Ausbildungsplätze)

- Umfeldbezogene Informationen: Das Parlament plant ein neues Gesetz, dann könnte ein davon betroffenes Unternehmen, der Presse die konkrete Auswirkung am beispiel des eigenen Unternehmens veranschaulichen. Dies kann in allen Ebenen geschehen, lokal, regional, bundesweit.

- Feiern und Verabschieden: Jubiläen, aber auch Nachrufe.

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Agitation

Erstellt von AW am 10. Mai 2007

Agitation ist eine Propagandaform mit der in meist aggressiver und hetzerischer Weise, sowohl visuell als auch mit Worten, Botschaften verbreitet oder zu bestimmten Aktionen aufgerufen werden sollen. Zielgruppen der Agitation sollen von den vermeintlich revolutionären Ideen der Agitatoren überzeugt werden. Ihre einhämmernden Botschaften verpuffen jedoch schon oft nach kurzer Zeit.

Der Begriff Agitation wurde im 17. Jahrhundert von der katholischen Kirche im Zusammenhang mit den Missionierungsbestrebungen der Kirche genutzt. Während man damals mit Agitation lediglich eine Kommunikationsform neutral kennzeichnete, ist der Begriff in der heutigen Zeit negativ behaftet. Denn totalitäte Systeme oder radikal-politische Gruppen nutzen diese Kommunikationsform sehr gerne, um für ihre Ziele die Massen zu bewegen. Dabei werden feindbildorientierte und diffamierende Inhalte transportiert.

In der politischen Diskussion unterscheidet man zwischen seriösen, demokratisch aufklärenden Informationen einerseits und Agitation, also radikalen extremen und politisch totalitären Kommunikationsformen, andererseits. Nicht nur in totalitäten Staaten findet Agitation statt, selbst in Demokratien kommt diese Kommunikationsform häufig vor Wahlen zum Einsatz.

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